Datum: 29. Juli 2009
Alarmzeit: 18:17 Uhr
Alarmgrund: Unterstützung der Feuerwehreinsatzleitung bei einem Großbrand
Alarmierte Kräfte: FF Bischberg, FF Bamberg Ständige Wache, FF Bamberg LG 5 u. LG 6, FF Hallstadt, FF Oberhaid, FF Priesendorf, FF Trosdorf, FF Tütschengereuth, FF Viereth, UG-ÖEL Landkreis Bamberg, Polizei, Rettungsdienst
Einsatzstelle: Rothof, Ortsteil der Gmeinde Bischberg
Am Mittwochabend um 18:17 Uhr wurde die UG-ÖEL des Landkreises Bamberg zur Unterstützung der Einsatzkräfte bei einem angenommen Brand im Ortsteil Rothof der Gemeinde Bischberg alarmiert.
Ausgangslage für den Beginn der Übung war die Meldung einer unklaren Rauchentwicklung in Rothof. Daraufhin löste die Feuerwehreinsatzzentrale um 17:34 Uhr Alarmstufe 1 auf dem Alarmplan Rothof aus und alarmierte die Feuerwehr Bischberg, die Ständige Wache der FF Bamberg, Polizei und Rettungsdienst. Da die Ständige Wache allerdings im Stadtgebiet gebunden war, fuhr diese die Einsatzstelle nicht an.
Bereits auf der Anfahrt zum Brandobjekt, forderte die FF Bischberg aufgrund der enormen Rauchentwicklung die Erhöhung auf Alarmstufe 2. Daraufhin wurden die Wehren Tütschengereuth, Trosdorf und die LG 5 der FF Bamberg alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass eine Person vom Feuer eingeschlossen war, der Dachstuhl einzubrechen drohte und sich das Feuer bereits auf den angrenzenden Baumbestand ausbreitete. Daraufhin ließ der Einsatzleiter, Kommandant der FF Bischberg, Alarmstufe 3 durch die FEZ auslösen und forderte insbesondere die DLK der FF Hallstadt zur Personenrettung an. Die Wehren aus Viereth, Oberhaid, Hallstadt und die LG 6 der FF Bamberg wurden alarmiert.
Um 18:16 Uhr wurde entschieden die UG-ÖEL zum Aufbau einer Einsatzleitung nachzualarmieren. Um 18:33 Uhr befanden sich die ersten beiden Fahrzeuge (FüKW und ELF) auf Fahrt. Diese erreichten die Einsatzstelle um 18:40 Uhr und begannen auf Weisung des Einsatzleiters neben der Kleingartensiedlung eine Einsatzleitung zu errichten. Der nachgerückte FeKW wurde zur Versorgung der eingesetzten Kräfte mit Getränken und belegten Brötchen eingesetzt.
Problematisch war bei dieser Übung vor allem die Löschwasserversorgung, da unmittelbar in Rothhof kaum Löschwasser zur Verfügung steht. Dieses musste mittels Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr aus Gaustadt, durch lange Schlauchstrecken von einem privaten Löschteich in der Nähe der Kleingartensiedlung und vom Kühsee aus zum Brandort befördert werden. Zudem wurde geprüft ob Güllefässer zur Wasserversorgung und ein Löschhubschrauber zur Verfügung gestanden hätten.
Parallel zum Großbrand wurde die Übung um einen Gefahrstoffunfall auf einem nahe gelegenem Holzlagerplatz erweitert, bei dem auch mehrere Personen von Holzstämmen eingeklemmt waren und befreit werden mussten.
Nach ca. 3 Stunden war die Übung beendet und nach einer kurzen Nachbesprechung konnten die ca. 130 Einsatzkräfte gegen 21:30 Uhr wieder einrücken.
Ziel dieser Großübung war, die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren der Stadt und des Landkreises zu intensivieren und die Alarmierungs- und Einsatzplanung für dieses Gebiet hinsichtlich ihrer praktischen Umsetzbarkeit zu testen.
Karte der Einsatzstelle:
weitere Berichte:
www.feuerwehr-hallstadt.de
www.feuerwehr-viereth.de
www.feuerwehr-bamberg.de
www.ff-bischberg.de
Fränkischer Tag Bamberg vom 31.07.2009 [JPG, 256 kb]
Bilder von Ronald Rinklef:
weitere Bilder:


